Da ist der Wurm drin

Heute möchte ich euch ein Spiel empfehlen, es geht aber mal nicht um die Konsole, sondern das gute alte Brettspiel. Aber zuerst erzähle ich, wie wir das Spiel gefunden haben. Oder besser wo, nämlich in der Bibliothek. Bei unserem ersten Besuch gab es das dort und die beiden Kinder, also unser Großer und seine Kitafreundin wollten es gern spielen. Und beide fanden das so toll, dass sie es mit nach Hause nehmen wollten. Tja, wir haben nachgegeben. Aber der Große hat mich permanent gefragt, wann wir denn dran sind und es haben dürfen.

Und gestern, 3 Wochen später, war es dann endlich soweit. Sobald er das Spiel hatte wollte er dann auch schnell nach Hause, um es zu spielen. Und einen langen Einkauf später waren wir auch endlich da und sofort sielten wir los. Und zwar den Rest des Abends, bis es ins Bett ging. Und warum erzähle ich das? Einfach um deutlich zu machen, wie toll dieses Spiel ist, denn sonst bekommen wir ihn maximal zu 2 Runden bei einem Brettspiel und dann rennt er schon wieder rum. So, jetzt aber zum Spiel. Und zwar geht es um dieses hier:


“Da ist der Wurm drin” von Noris Spiele. Die Altersempfehlung liegt hier bei 4-6 Jahren, aber kleinere Kinder können das meiner Meinung nach auch schon spielen. Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Das Spielfeld besteht aus 4 Würmern, von denen die Schwänze vor Tunnelgängen aufgemalt sind. Jeder Spieler bekommt den Kopf eines Wurmes und schiebt ihn in einen dieser Tunnelgänge. Dann wird reihum gewürfelt, je nachdem welche Farbe man würfelt, darf man ein entsprechend großes Stück Wurm dem Kopf hinterher schieben. Welcher Wurmkopf am anderen Ende des Tunnels zuerst erscheint, der hat gewonnen.

Das schieben der Teile in den Gang funktioniert super gut und kann von den Kleinen leicht selbst übernommen werden.


Und es macht großen Spaß, denn ganz schnell hat der Große das Reinschieben für uns alle übernommen, ganz freiwillig. Das Highlight sind aber die zwei Zwischenöffnungen, an denen die Wurmköpfe zwischenzeitlich vorbei kommen. Da wird immer schon ganz gespannt geguckt bei jedem Schieben, ob schon der erste Kopf zu sehen ist.


Darunter leidet allerdings das Spielbrett etwas, da die Pappe recht dünn ist, kann sie da schnell einreißen wenn etwas zu ungestüm geguckt wird. Für geößere Kinder lässt sich das Prinzip noch etwas erweitern. Hier bekommt jeder noch 2 zusätzliche Wurmteile, mit denen er tippen kann, welcher Kopf zuerst in den Zwischenöffnungen erscheint. Das macht das Ganze noch etwas spanender. Und wenn man dann am Ende des Spiels die obere Pappe abnimmt und die tollen bunten Würmer bestaunt, ist das auch immer wieder ein schöner Anblick. 

Ich kann das Spiel wirklich nur empfehlen. Es ist vom Prinzip einfach genug, dass schon die Kleinsten es ohne Probleme spielen können und doch spannend. Eine Runde dauert so maximal 10 Minuten, also nicht zu lang, so dass die Konzentration schwindet und es doch noch langweilig wird. Die Zeichnungen sind sehr hübsch, der Aufbau ist sehr einfach und es ist schnell erklärt und auch nicht schwer zu verstehen. Also wirklich mal ein gelungenes Kleinkindbrettspiel! Und jetzt warte ich, dass der Große wach wird, dann will er es sicher wieder spielen. Aber nicht mit Papa, der gewinnt immer. 😉

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